Montag, 16. Oktober 2017

Anwältin der Tiere in "Die Glücksbringerin" von Lee Robinson

Mal wieder ein Roman mit einem Tier im Mittelpunkt - warum nicht? Deswegen habe ich mich entschieden, "Die Glücksbringerin" von Lee Robinson zu lesen. Angesprochen hat mich vor allem das richtig tolle Cover. So hell und freundlich hat es wirklich Lust gemacht, das Buch in die Hand zu nehmen.

Es handelt sich nach "Einspruch auf vier Pfoten" um den zweiten Tier-Fall der Anwältin Sally Baynard, den ich allerdings nicht kenne. Aber man kann das Buch wie ich auch ganz unabhängig davon lesen, da es sich um eine abgeschlossene Geschichte handelt.

Erschienen ist "Die Glücksbringerin" als Taschenbuch und ebook im August bei Blanvalet. Alle Infos zum Buch und eine Leseprobe findet ihr hier.


Worum geht's?


"Katze mit Charme und Vermögen sucht ehrlichen und liebevollen Menschen, der mit einem Dosenöffner umgehen kann.

Anwältin Sally Baynard hat gerade in einem kniffligen Scheidungsfall den Zwergschnauzer Sherman vertreten und freut sich darauf, sich endlich wieder Klienten auf zwei Beinen zuzuwenden. Bis ein Nachlassrichter sie wegen einer Katze anspricht … Beatrice ist die Erbin eines millionenschweren Treuhandfonds. Sally soll den neuen Besitzer bestimmen – eine lukrative Position, für die es gleich mehrere Bewerber gibt. Hin- und hergerissen zwischen den Verpflichtungen gegenüber ihrer kranken Mutter, ihrem Exmann und dem charmanten Tierarzt Tony, steht Sally nun vor einer weiteren schwierigen Entscheidung – und bis sie getroffen ist, hat sie eine neue vierbeinige Mitbewohnerin …" (Quelle: Blanvalet)


Wer bekommt die Katze?


Katze Beatrice Frauchen ist gestorben: Jetzt ist das Tier eine Millionenerbin mit großem Anwesen. Wer die Katze - und damit auch Zugriff auf den Treuhandfond - bekommt, soll Anwältin Sally Baynard herausfinden.

Ich habe von dem Buch erwartet, dass die Katze bzw. ihre Geschichte im Mittelpunkt steht. Das war aber für mein Empfinden nicht der Fall. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass Beatrice die ganze Zeit nur in ihrem Transportkörbchen sitzt und von A nach B transportiert wird.

Im Mittelpunkt steht viel mehr die Anwältin Sally. Mit ihr als Protagonistin konnte ich mich leider gar nicht anfreunden. Zwar lebt sie für ihre Arbeit, aber sonst wirkte sie sehr schwermütig und teilweise sogar melancholisch. Eigentlich könnte sie mit ihrem Leben zufrieden sein, aber das ist sie nicht. Dass ihr Liebes- und Privatleben so viel Platz im Buch eingenommen hat, hat mir nicht gefallen. Der eigentlich Fall um die Katze war für mich nur eine Nebenhandlung. Das war schade!

Ein bisschen haben mich auf die vielen Verweise auf ihren ersten Tier-Fall gestört. Es hat so gewirkt, als würde sie den Hund total vermissen und die Katze wäre ihr nur lästig. Vielleicht lag es daran, weil ich das erste Buch nicht kenne, aber man hätte sich hier kürzen fassen können. 

Der Schreibstil war vollkommen in Ordnung und hat sich gut lesen lassen. Weil sich aber die Handlung doch sehr gezogen hat, kam ich mit dem Lesen nicht wirklich voran.

Insgesamt konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Deswegen gibt es von mir nur 2 Sterne.

Eure

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