Mittwoch, 29. November 2017

Abgebrochen: "Sonntags im Maskierten Waschbären" von Stefan Nink

Es gibt leider Bücher, die treffen nicht meinen Geschmack, obwohl sie von vielen anderen Menschen gerne gelesen werden. Ich denke, "Sonntags im Maskierten Waschbären" von Stefan Nink ist so ein Buch. Denn obwohl es bereits der dritte Teil rund um den Protagonisten Siebenbichler ist und die einzelnen Bände durchschnittlich zwischen 4 und 5 Sterne von anderen Rezensenten bekommen haben, habe ich das Buch abgebrochen.

Erschienen ist das Buch im letzten Jahr bei Blanvalet. Erhältlich ist es als Taschenbuch und ebook.


Worum geht's?


"Charmant, schräg, cool – der Weltenbummler Siebeneisen ist Kult!

Eine Agentur, spezialisiert auf das Auffinden unauffindbarer Gegenstände – das kann auch nur Siebeneisen und seinen Freunden einfallen! Nach einigen erfolgreich gelösten Fällen, stolpern sie im Waschsalon Zum Maskierten Waschbär in New Orleans eines Tages über die historischen Aufzeichnungen eines bayerischen Cowboys und entdecken darin einen sensationellen Hinweis: Offenbar wusste dieser Moosbichler, wo die Mumie des letzten Inkaherrschers versteckt worden war! Von Las Vegas führt die Spur durch die Canyons von Arizona bis zu den Galápagosinseln. Und während sich Siebeneisen mit Pelikanen, Echsen und vielen weiteren Hindernissen herumschlägt, haben längst auch andere von der Mumie erfahren …" (Quelle: blanvalet)



Sehr verwirrend und leider nicht mein Geschmack...


Es passiert wirklich sehr selten, dass ich ein Buch abbreche, weil ich immer denke, ich sollte jedem Buch eine Chance geben. Das habe ich auch hier versucht: Ich habe pausiert, abgebrochen, nochmal von vorne angefangen und den maskierten Waschbären so ca. sechs Monate auf meinem Lesestapel liegen gehabt. Doch jetzt habe ich mich durchgerungen zuzugeben, dass das Buch wirklich nichts für mich ist und es nach 116 Seiten abgebrochen.

Ich kann nicht einmal genau sagen, woran es lag. Jedenfalls bin ich von Anfang an nicht in das Buch hineingekommen. alles war sehr verwirrend, egal ob das Setting, die auftauchenden Personen oder die Sprache. Denn ja, obwohl es in Deutsch geschrieben ist, haben mich doch manche Ausdrücke und Namen mit einem Fragezeichen im Gesicht zurückgelassen. Der Lesefluss wollte nicht wirklich aufkommen und dadurch, dass ich schon große Probleme hatte, die einzelnen Personen auseinanderzuhalten bzw. eine Verbindung zu ihnen aufzubauen, hatte ich nicht sehr viel Spaß.

Obwohl ich - vor allem die Anfangskapitel - dreimal gelesen habe, blieb die Verwirrung. Vielleicht lag es daran, dass es schon zwei Vorgängerbände gibt, die ich nicht gelesen habe, und mir dadurch Informationen gefehlt haben. Das ist aber nur eine Vermutung.

Auch der Humor, den das Buch zweifellos besitzt, war einfach nicht meiner. Ich habe höchstens mal die Augen verdreht, weil es nicht mein Geschmack war und ich nicht darüber lachen konnte.

Manchmal ist es einfach so - und deswegen bleibt das Buch jetzt im Regal. Vielleicht bekommt es irgendwann nochmal eine Chance. Momentan ist aber nicht die richtige Zeit.


Eure








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Zum Autor: Stefan Nink
Zum Verlag: Blanvalet

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