Samstag, 25. November 2017

Blutige Morde in "Du sollst nicht begehren" von Laurie Stevens

Es durfte mal wieder ein Thriller sein, also entschied ich mich für "Du sollst nicht begehren" von Laurie Stevens. Das Cover hat mich sofort angesprochen und der Klappentext versprach viele Morde und viel Spannung. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt.

Erschienen ist das Buch im März bei Blanvalet und aktuell nur als ebook erhältlich.


Worum geht's?


"Eine grausame Mordserie. Ein Opfer, das etwas zu verbergen scheint. Und ein Ermittler, der mit seinen eigenen Dämonen kämpft.
Blutend und ohne Kleidung wird die wunderschöne Tara Samuels auf einer Straße außerhalb von Los Angeles aufgefunden. Um Haaresbreite ist sie einem sadistischen Killer entkommen, nachdem sie mit ansehen musste, wie er eine andere Frau brutal ermordete. Detective Gabriel McRay ist fest entschlossen, den Täter zu finden, doch geblendet von seinen eigenen Gefühlen für die attraktive Tara, erkennt er nicht, dass diese einiges zu verbergen hat. Als Gabriel endlich eine Verbindung zwischen den Opfern herstellen kann, ist es fast zu spät …" (Quelle: blanvalet)



Dem Killer entkommen?


Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen und ich habe zwischendrin sogar darüber nachgedacht, es ganz abzubrechen. Das hatte mehrere Gründe.

An sich hat mir der Plot sehr gut gefallen, er war typisch für einen Thriller: Eine grausame Mordserie, die Opfer sind überwiegend hübsche Frauen und ein Ermittler, der alles versucht, sie aufzuklären. Normalerweise stört es mich gar nicht, wenn der Detective Macken hat, seine Arbeit toll macht, während sein Privatleben den Bach heruntergeht. Gabriel McRay jedoch toppt alles, was mir bisher untergekommen ist. Denn er hat nicht nur ein traumatisches Erlebnis aus seiner Kindheit noch nicht verarbeitet, er schafft es auch, sich einfach permanent unprofessionell zu verhalten. Ich habe beim Lesen fast die Hände über den Kopf zusammengeschlagen, so was von nicht nachvollziehbar war sein Verhalten! Und als ob ein kaputter Ermittler nicht reicht, geht es auch der Gerichtsmedizinerin psychisch nicht gut. Das war für meinen Geschmack einfach drüber - sorry.

Auch die Ermittlungen an sich kommen nicht wirklich vom Fleck. Zwar gibt es immer wieder neue Leichen, aber die Polizei kommt nicht wirklich voran (was auch an dem bereits beschriebenen Problem von McRay liegt). Die Story tritt auf der Stelle und man bekommt schon sehr schnell eine Ahnung, wer hinter den Morden stecken könnte. Meine Vermutung hat sich dann auch bestätigt, die Spannung war damit weg und ich war einfach nur froh, dass es jetzt aufgeklärt war. Zwar versucht die Autorin am Ende noch einmal, den Leser abzuholen, aber das hat bei mir leider nicht geklappt.

Insgesamt war das Buch wirklich nicht meins, deswegen gibt es von mir nur 1,5 Sterne für die Grundidee.

Eure








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Zum Buch: Du sollst nicht begehren
Zum Autor: Laurie Stevens
Zum Verlag: Blanvalet

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