Mittwoch, 2. Oktober 2019

Abgebrochen... "Die Engel" von Garry Kilworth

Für ABC-Challenge von Bücherbahnhof fehlt mir nur noch ein einziges Buch. Nur noch eins. Und zwar der Buchstabe E: Ein Buch, in dem es um Engel geht. Und an dieser Aufgabe scheine ich zu verzweifeln.

Nachdem ich lange gesucht und viele Tipps eingeholt habe, habe ich mich an "Die Engel" von Garry Kilworth herangewagt.

Der fast 700 Seiten dicke Wälzer ist 2010 bei Heyne erschienen. Als Printausgabe erhält man ihn allerdings nur noch gebraucht. Das ebook ist noch normal verfügbar.



Worum geht's?


San Francisco brennt. Eine Serie von Brandanschlägen terrorisiert die Stadt seit Wochen. Bei einem dieser Brände macht Detective Dave Peters eine unheimliche Beobachtung: Ein geheimnisvoller Mann entsteigt völlig unversehrt dem flammenden Inferno und verschwindet in den Schatten der Nacht. Das muss der Brandstifter sein. Und er ist kein Mensch ... Auf der Jagd nach dem Feuerengel erkennt Peters, dass unsere Welt zum Schauplatz eines epischen Konfliktes geworden ist – und die entscheidende Schlacht steht kurz bevor! (Quelle: Heyne)

Brutale Engel...


Ich bin eigentlich nicht der Fantasy-Leser und schon der Klappentext hat ja verraten, dass das Buch in diese Richtung geht. Trotzdem wollte ich mich darauf einlassen, vor allem weil ich auch den Aspekt mit den Detectives spannend fand. Eine Mischung aus Fantasy und Thriller schien mir doch ganz gut zu passen.

Leider habe ich das Buch nach knapp 200 Seiten abgebrochen. Ich habe es angelesen, weggelegt, weil ich nicht wirklich in die Geschichte hineinkam, dann nochmal von neuem angefangen, wurde aber immer noch nicht gefesselt. Nach dem dritten Versuch habe ich dann beschlossen, die Geschichte nicht weiterzulesen.

Das hatte mehrere Gründe. Zum einen fiel es mir einfach schwer, mich auf diesen Fantasy-Aspekt einzulassen, weil der Rest dann doch sehr real - eben eher wie in einem Thriller - war. Wenn es sich um eine Dystopie handelt, habe ich damit keine Probleme. Hier hat es mich aber massiv gestört.

Dann war es auch so, dass der Autor sehr ausschweifend schreibt. Ich hatte das Gefühl, die Handlung tritt auf der Stelle. Während der Anfang noch recht spannend ist und man gleich mit einem Brandanschlag einsteigt, geht es doch dann sehr lange und ausführlich über das Privatleben der Detectives, die mich auch nicht wirklich von sich überzeugen konnten. 

Letztendlich, und das liegt einfach an meinem Geschmack, fand ich es komisch, dass diese Engel so böse und brutal waren. Sicher wird das Ganze im Laufe des Buches noch anders, der Klappentext kündigt ja eine epische Schlacht an, weshalb ich denke, dass es auch noch "gute" Engel gibt, aber so weit bin ich dann nicht gekommen.

Ich breche wirklich ungern Bücher ab, weil ich jedem eine Chance geben will. Hier hat es leider nicht gefruchtet.

Eure

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