Dienstag, 16. Oktober 2018

#Abgebrochen: "Die sieben Kreise der Hölle" von Uwe Wilhelm

In letzter Zeit komme ich gar nicht so viel zum Lesen, wie ich es normalerweise tue. Und es fehlt mir wirklich sehr. Aber weil nun mal manchmal das Leben andere Prioritäten setzt, habe ich mich entschlossen, dass jetzt auch bei meinen angefangenen Büchern zu machen und habe mich entschlossen, zwei Bücher abzubrechen. Normalerweise mache ich es nicht, weil ich den Geschichten bis zum Schluss eine Chance gebe, aber da ich momentan einfach eh so wenig Zeit habe, hat es keinen Sinn, sie weiter auf dem Nachttisch liegen zu lassen. Zumindest im Moment.

Eins davon ist "Die sieben Kreise der Hölle" von Uwe Wilhelm. Es ist der Nachfolger zu "Die sieben Farben des Blutes". Meine Rezension findet ihr hier mit einem Klick. 



Erschienen ist der zweite Teil rund um Staatsanwältin Helena Farber Ende Mai im Blanvalet Verlag.



Worum geht's?


"Als sie sie das letzte Mal sah, spielten sie vor dem Haus … Seitdem erlebt die Berliner Staatsanwältin Helena Faber den Albtraum jeder Mutter: Ihre Töchter wurden entführt. Und zwar von den Männern, gegen die sie im brisanten Dionysos-Fall ermittelte. Nur einer kann ihr helfen: Rashid Gibran, der trotz seiner Verbindung zum Psychopathen Dionysos auf freiem Fuß ist. Helena kennt die Beweggründe des dubiosen Professors nicht, doch sie wird alles tun, um ihre Töchter zu retten. Es ist der Beginn einer Jagd, die Helena in die Untiefen eines grausamen und mächtigen Menschenhändlerrings führt – und bei der sie so brutal wie ihre Gegner wird …" (Klappentext)

Kein leichter Stoff...


Ich gebe zu, dass mich schon der erste Teil "Die sieben Farben des Blutes" nicht wirklich überzeugen konnte. Das lag unter anderem auch an der Protagonistin Helena Farber, die für mich öfter mal nicht nachvollziehbar gehandelt hat. Ihre Amnesie war für mich auch einen touch too much.

Trotzdem wollte ich den zweiten Teil lesen, da ich doch irgendwie neugierig war, wie es denn die Geschichte weitergeht. Da es einen Cliffhanger am Ende gibt, würde ich auch unbedingt empfehlen, den ersten Teil zu kennen. "Die sieben Kreise der Hölle" schließt nämlich fast nahtlos an.

Allerdings ist das Buch wirklich nichts für sanfte Gemüter. Wer den ersten Band gelesen hat, der weiß, dass Uwe Wilhelm sehr schonungslos und blutig schreibt. Das stört mich eigentlich nicht. Detaillierte Beschreibungen von Tatorten, fiese Serienkiller, die ihre Opfer foltern... alles kein Problem. Wenn es aber um Kinder geht, dann habe ich doch immer schnell ein mulmiges Gefühl im Bauch.

Und das ist eben das Hauptthema, zumindest bis Seite 124 - bis hierhin habe ich nämlich gelesen. Bereits am Anfang werden Helenas Töchter entführt und schnell erfährt der Leser, dass nicht nur Rache an der Staatsanwältin genommen werden soll, sondern dass ein ganzer Kinderhändler-Ring dahinter steht. Das war mir dann einfach zu viel.

Ich habe das Buch also erstmal zur Seite gelegt, dann mal wieder ein bisschen weitergelesen, aber bin einfach nicht gut hineingekommen. Es geht mir zu sehr an die Nieren. Deswegen werde ich es jetzt erstmal abbrechen. Allerdings bleibt es im Regal und vielleicht kommt ja irgendwann der richtige Zeitpunkt...

Eure




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