Sonntag, 6. Mai 2018

Hello-Sunshine-Aktion bei Blanvalet: "Black Rabbit Hall" von Eve Chase

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Dieser Post bezieht sich auf ein Leseexemplar, das ich im Zuge der Hello-Sunshine-Aktion von Blanvalet kostenlos erhalten habe. Dies hat meine Meinung nicht beeinflusst.

Schon vor einer Weile gab es bei Blanvalet die "Hello Sunshine"-Aktion mit verschiedenen Büchern, die einfach gute Laune machen. Zwar habe ich die Aktion verfolgt und mich durch einige Blogs gelesen, aber mich selbst nicht beteiligt, weil ich einfach keine Zeit hatte. Umso glücklicher bin ich deshalb, bei dieser Runde dabei zu sein.

Bei der "Hello Sunshine"-Aktion von Blanvalet werden jeden Monat zwei Bücher vorgestellt. Außerdem erwarten euch tolle Gewinne - es gibt Tagespreise und Monatsgewinne. Schaut doch einfach mal auf der Aktionsseite vorbei: Hello Sunshine

Gelesen habe ich "Black Rabbit Hall" von Eve Chase. Die gebundene Ausgabe und das ebook gibt es bereits jetzt - im August erscheint es dann auch als Taschenbuch.


Worum geht's?


"Amber Alton weiß, dass die Stunden auf Black Rabbit Hall, dem Sommersitz ihrer Familie, anders vergehen, ihren eigenen Takt haben. Es ist ruhig und idyllisch. Bis zu einem stürmischen Abend 1968. Vereint durch eine unfassbare Tragödie, müssen sich die vier Alton-Geschwister mehr denn je aufeinander verlassen. Doch schon bald wird diese Verbundenheit auf eine harte Probe gestellt.

Jahrzehnte später fahren Lorna Smith und ihr Verlobter Jon auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeitsfeier durch die wilde Landschaft Cornwalls – und stoßen auf ein altes, leicht verfallenes, aber wunderschönes Haus. Ein Haus, das Lorna nach und nach seine schönsten Geschichten und traurigsten Momente verrät ..." (Quelle: Blanvalet)

Ein Haus, ein Geheimnis, viele Geschichten...


Bei diesem Buch hat mich der Titel und das Cover sofort angesprochen. Ich wurde neugierig und da habe ich auch gar nicht so sehr auf den Klappentext geachtet. Das musste ich auch nicht, denn die Geschichte bzw. Geschichten haben mich sofort in den Bann gezogen.

Black Rabbit Hall ist ein großes Anwesen in Cornwell, dass der Familie Alton gehört. Dort verbringt die Familie ihre Sommer - bis sich alles ändert. Ich liebe die Landschaftsbeschreibungen und da ich eh schon ein großer England-Fan bin, hatte ich direkt Lust, in das Buch hineinzuspringen und das Haus zu sehen. Die Kinder können an den Strand, in den Wald, in den Garten - so klingen Ferien und Freiheit.

Erzählt wird aber nicht nur die Geschichte der Familie Alton in den späten 1960ern, sondern es gibt eine weitere Perspektive, die in der Gegenwart spielt. Hier steht Lorna im Mittelpunkt, die sich von dem Anwesen magisch angezogen fühlt, ohne den genauen Grund zu wissen. Obwohl das Haus heruntergekommen ist, Unkraut im Tanzsaal wächst und die Hausherrin sehr mürrisch erscheint, möchte sie unbedingt dort heiraten.

Die beiden Perspektiven wechseln sich immer ab. Das ist gut gelungen, da nicht nach jedem Kapitel gewechselt wird, sodass der Leser sich immer bequem in die richtige Zeit hineinfinden kann. Außerdem wurde der Wechsel durch das Layout unterstützt: Die unterschiedlichen Schriftarten zeigen immer deutlich, in welchem Jahrzehnt man sich gerade befindet, auch wenn man das Buch mal zur Seite gelegt hat. Das ist für mich ein großer Pluspunkt.

Wie die beiden Handlungsstränge aber zusammenpassen, ist am Anfang noch nicht klar. Dem Leser ist klar, dass es irgendetwas mit dem Haus zu tun haben muss. Was dahinter steckt, wird aber erst nach und nach aufgedeckt. Es ist also ein bisschen Spannung vorhanden.

Was mir aber am besten gefallen hat war, dass das Buch sehr emotionsgeladen ist. Es passieren Dinge, da musste ich mich zwingen, nicht zu weinen. Es ist traurig, berührt den Leser, macht aber auch Hoffnung. Die Charaktere sind sehr plastisch gestaltet, jeder hat seine Eigenheiten, Stärken und Schwächen - so wirkt alles sehr echt und nicht aufgesetzt.

Einen Minuspunkt gibt es für mich aber trotzdem: Das Buch hat an einigen Stellen ein paar Längen. Da ist mir dann einfach zu wenig passiert und ich habe die Seiten mehr überflogen. Der Erzählstil an sich gefällt mir gut - aber es darf dann auch ruhig immer etwas passieren bzw. sollte einfach ein bisschen mehr Zeit übersprungen werden, damit es zu keinem Leerlauf kommt. 
An der ein oder anderen Stelle konnte ich auch die Handlungen und Gedankengänge der Protagonistin Lorna nicht nachvollziehen, aber das fand ich nicht so schlimm. Dafür hat mich Amber sehr beeindruckt.

Insgesamt ist es eine schöne Familiengeschichte, die man super im Sommer wegschmökern kann. Wer das Genre mag, wird hier auf jeden Fall nicht enttäuscht. Von mir gibt es 4 Sterne!

Eure

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