Donnerstag, 6. April 2017

Wenn die Romanfigur Bescheid weiß: "Fictional Reality" von Christin C. Mittler

Es gibt Bücher darüber, was Romanfiguren machen, wenn die Leserinnen und Leser die Bücher aus der Hand legen. Es gibt Bücher, in denen die Figuren aus den Bücher gelangen und in der Realität leben. Alle diese Bücher haben ein gewissen Reiz und so stellte ich mir auch die Idee, dass die Romanfigur darüber Bescheid weiß, dass sie nur eine Figur ist und vom Autor bzw. der Autorin gesteuert.



Darum geht's:

Der Unfalltod ihrer Familie reißt Alexandra in ein tiefes Loch. Als habe sie nicht genug mit ihrem Verlust zu kämpfen, passieren zudem immer häufiger unerklärliche Dinge. In ihr keimt ein schrecklicher Verdacht. Etwas, das alles woran, sie glaubt, auf den Kopf stellt. Doch kann es ihr womöglich das wiederbringen, wonach sie sich am meisten sehnt?


So hat es mir gefallen:

Das Buch beginnt mit einem ziemlich großen Knall, der mich erstmal zu Tränen gerührt hat.
Die Protagonistin Alexandra wirkte nett und ich hatte echt Mitleid mit ihr. Leider blieben die Vorstellungen über sie den ganzen Roman über eher blass. So richtig konnte ich zur ihr auch keinen Zugang finden. Auch die Nebenfiguren blieben mehr fade Nebelschwaden in meinen Vorstellungen als konkrete Personen.

Der Schreibstil war okay. Leider konnte mich die Geschichte nicht packen. Stellenweise fand ich sie verwirrend. Kennt ihr das, wenn ihr Bücher lest und das Gefühl habt, dass es irgendwie durcheinander ist und wahrscheinlich nur im Kopf des Autors bzw. der Autorin Sinn macht? Dieses Gefühl hatte ich hier. Daher musste ich mich ziemlich durch das Buch quälen.

Fazit:

Gefallen hat mir letztendlich leider wirklich nur der Anfang sowie die grundsätzliche Idee. Dafür vergebe ich 1,5 von 5 Punkten. Leider.

Eure Caro

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen