Montag, 21. August 2017

Wünsche über Wünsche in "Fahr zur Hölle, Schatz!" von Brigitte Kanitz

Lustig, locker und leicht - das ist mein Anspruch an eine schöne Urlaubslektüre. Titel und Cover haben mich deswegen bei "Fahr zur Hölle, Schatz!" von Brigitte Kanitz sofort angesprochen. Es hat mich an die Bücher von Ellen Berg erinnert und die haben mich immer begeistert. Allerdings gilt auch bei diesem Buch: Das Cover hat mit dem Inhalt der Geschichte wenig gemeinsam - das finde ich immer schade.

Das Buch ist bereits im Mai 2015 bei Blanvalet erschienen. Ihr erhaltet es als Taschenbuch oder ebook. Ich habe mich - aufgrund der Urlaubslektüre - für das ebook entschieden. Alle Infos zum Buch findet ihr hier.





Worum geht's?


"Geh zum Teufel, denkt sich Svea, als ihr schusseliger Nachbar ihre Wohnung überflutet und sie gezwungen ist, wieder bei ihren Eltern einzuziehen. Zu allem Überfluss wird Svea auch noch von ihrem Freund verlassen – weil sie ihm zu langweilig ist. Hätte der mal geahnt, was für aufregende Zeiten Svea bevorstehen! Denn zu Hause erwarten sie Papa Klaas, der eine Geliebte hat, Mama Rieke mit reichlich Prosecco und Oma Lina auf Männerfang. Als Svea über ein altes Buch stolpert, naht Rettung. Denn plötzlich wird alles wahr, was sie sich wünscht – und das Chaos nimmt seinen Lauf ..." (Quelle: Blanvalet)


Sei vorsichtig, was du dir wünscht...


Gleich zu Beginn des Buches lernen wir die Protagonistin Svea kennen, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Sie ist sehr direkt, tough und frisch getrennt, aber mir leider gar nicht sympathisch. Ihre Art, wie sie auf andere Menschen, insbesondere auf ihren Nachbarn, umgeht, hat mir leider gar nicht gefallen. Sie wirkte hier teilweise zu überheblich. 

Auch die anderen Personen in dem Buch konnten mich nicht wirklich überzeugen. Auch wenn es witzig sein soll, fand ich das Verhalten der Familienmitglieder übertrieben und unrealistisch. Dass Svea noch die ruhigste von allen sein wollte, konnte ich kaum glauben...

Die Idee mit den Wünschen, die tatsächlich in Erfüllung gehen, hat mir gut gefallen, und damit ist Svea meiner Meinung nach auch sehr gut umgegangen. Bis auf die Ausrutscher, die meinen Humor leider nicht getroffen haben. Hier habe ich eher die Hände über den Kopf zusammengeschlagen.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und man kann der Geschichte leicht folgen. Dazu trägt auch die chronologische Erzählweise bei. Allerdings ist die Story auch sehr vorhersehbar und ich wurde kaum überrascht. Hier hätte ruhig noch ein Twist eingebaut werden können. Das Ende ist klassisch, aber sehr passend.

Insgesamt hat das Buch leider gar nicht meinen Geschmack getroffen, da es einfach nicht mein Humor war und ich mich mit der Protagonistin nicht anfreunden konnte. Deswegen kann ich der Geschichte nur 2 Sterne geben.

Eure



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