Dienstag, 21. Februar 2017

Gemeinsam Lesen #47

Dienstag ist der Tag des gemeinsamen Lesens. Wir sind heute zum 47. Mal dabei! 
Für alle, die die Aktion noch nicht kennen, gibt es alle Infos hier.

Montag, 20. Februar 2017

Blutige Folter in "Der Schinder" von Nadine d'Arachart und Sarah Wedler

Ich hatte Glück und bei einem Gewinnspiel der beiden Autorinnen Nadine d'Arachart und Sarah Wedler zwei ihrer Thriller gewonnen. Den ersten "Der Schinder" habe ich am Wochenende verschlungen - aber ich sage euch, er ist nichts für schwache Nerven.

Das Buch ist im November 2015 erschienen und als Taschenbuch und ebook erhältlich - zum Beispiel bei Amazon.

Der zweite Fall "Der Scharfrichter" ist auch schon auf dem Reader und ich freue mich schon richtig drauf.

Worum geht's?


"Maxim Winterberg kann sich an nichts mehr erinnern. Der ehemals anerkannte Folterexperte und Mitarbeiter der Polizei ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Dennoch ruft Kommissarin Daria Storm ihn zur Hilfe, als an verlassenen Orten auf einmal grausam zugerichtete Leichen gefunden werden. Die Toten tragen die Handschrift des Schinders, eines Serienmörders, der vor zwei Jahren sein Unwesen trieb und dann spurlos verschwand. Doch jetzt ist er zurück und eine Hetzjagd durch die Ruinen Berlins nimmt ihren Lauf. Zu spät verstehen Maxim und Daria, dass sie absolut niemandem vertrauen dürfen …" (Quelle: Amazon)

Samstag, 18. Februar 2017

Ermittler auf vier Pfoten in "Die Katzen von Montmartre" von Tessa Korber

Von Tessa Korber habe ich ja bereits ihre Bestatter-Krimis "Gemordet wird immer" und "Zum Sterben schön" gelesen. Weil mir diese beiden gut gefallen haben und mir auch der Schreibstil zugesagt hat, war es klar, dass ich auch unbedingt ihr neustes Werk, "Die Katzen von Montmartre" lesen muss.

Das Buch ist im Oktober 2016 bei btb erschienen und als Taschenbuch für 9,99 Euro erhältlich. Natürlich gibt es auch eine ebook-Version.

Worum geht's?


"Sie liegen auf den Steinen des Friedhofs, streunen durch die Straßen von Paris und sonnen sich auf den Treppenstufen, die zu Sacré-Coeur hinaufführen. Die Katzen von Montmartre sind überall und erschnuppern oder erfühlen mit ihren Schnurrhaaren so einiges, was den menschlichen Bewohnern der Stadt nur zu leicht entgeht. Als die Leiche eines jungen Mädchens auf dem Friedhof von Montmartre gefunden wird und zudem noch die Katze Grisette, der Schwarm aller Kater, von einem auf den anderen Tag verschwunden ist, beginnen die Katzen auf eigene Pfote zu ermitteln. Hat der Mord etwas mit dem plötzlichen Verschwinden von Grisette zu tun? Und wie tief müssen die Katzen in die Geschichte des Montmartre hinabsteigen, um dieses Geheimnis zu lüften?" (Quelle: btb)

Donnerstag, 16. Februar 2017

Reingehört: "Das Rosie-Projekt" von Graeme Simsion

Es gibt so Bücher, die laufen einem andauernd über den Weg und dennoch kommt man nie dazu sie zu lesen. Mir erging es so mit dem "Rosie-Projekt". Ich bin immer wieder auf Rezensionen und Buchvorstellungen sowie auf die Exemplare im Laden gestoßen. Nie hatte ich das Gefühl, dieses Buch muss es jetzt sein. Vor ein paar Wochen dann habe ich bei Youtube ein Favoriten-Video von Jacko Wusch gesehen. Die Gute hat das Buch darin angesprochen. Jedoch nicht die Printvariante sondern das Hörbuchexemplar. Sie erzählte, dass sie es bei Spotify gehört hatte und schwupps wanderte auch ich zu meinem Spotifyaccount und hörte es.

Darum geht's:
Don Tillman ist hochintelligent, sportlich, erfolgreich - und er will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau-Projekt: mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist. Un dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik.

So hat es mir gefallen:
"Das Rosie-Projekt" ist ein besonderes Buch mit einem besonderen Protagonisten. Das erlebt man gleich auf den ersten paar Seiten. Don Tillman ist nicht nur besonders intelligent, sondern auch besonders komisch. Schnell merkt man, dass dahinter eine "Erkrankung" steckt - das Asperger-Syndrom, eine Form des Autismus. Don ist sich, trotz seiner Intelligenz und seiner Arbeit als Genetiker, nicht bewusst, dass er unter darunter "leidet". Tatsächlich wissen viele Erwachsene nicht, dass sie zu den "Betroffenen" zählen. Wer sich jetzt fragt, warum ich die Wörter Erkrankung, leiden und Betroffenen in Anführungszeichen setze, dem kann ich nahe legen, sich mit den Meinungen der "Aspis" über ihre "Krankheit" vertraut zu machen. Das Asperger-Syndrom wird in der Wissenschaft häufig als eine Abweichung von der Norm angesehen, jedoch ist es fraglich, was diese Norm eigentlich ist und ob "Aspis" nicht vielleicht sogar eine bessere Form unserer Selbst sind. Dies wird ansatzweise auch im Roman thematisiert.

Wer jetzt Angst hat, ein schweres Buch mit einer noch schwierigen Thematik vor sich liegen zu haben, den kann ich beruhigen. Dies ist nicht der Fall. Zwar wird unter anderem das Selbstbild der "Aspis" angerissen, hauptsächlich geht es aber um etwas anders. Allerdings bringen Dons Besonderheiten die ein oder andere äußerst komische Situation zu Stande, die mich während des Lesens zum Lachen brachten. Ich würde noch nicht einmal sagen, dass hier die Liebesgeschichte im Vordergrund steht. Vielmehr ermöglicht dieses Buch die alltägliche Welt mal durch andere Augen zu sehen.

Wie man bisher vielleicht merkt, bin ich von dem Buch sehr angetan und so habe ich auch nichts Großartiges zu bemängeln. Es überzeugt durch seine Komik, seinen logischen Aufbau und die Thematik.

Wie bei allen Hörbüchern möchte ich auch noch ein paar Worte zum Sprecher verlieren. Gesprochen wird die Audiovariante von Robert Stadlober, einigen vielleicht noch als Wuschel aus dem Film "Sonnenallee", als Engel aus "Engel & Joe" oder als Benjamin Lebert aus "Crazy" bekannt. Gott, war ich mit 9 Jahren verliebt in ihn. Sonnenallee kann ich mir bis heute immer wieder seinetwegen ansehen. Doch das tut hier ja nichts zur Sache. Ich finde, das Stadlober sehr gut spricht. Er hat eine sehr angenehme Stimme und sein Sprechtempo ist gut.

Fazit:
Eine tolle Geschichte, die sich egal ob als Buch oder Hörbuch definitiv lohnt. Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

Dienstag, 14. Februar 2017

Gemeinsam Lesen #46

Dienstag ist der Tag des gemeinsamen Lesens. Wir sind heute zum 46. Mal dabei! 
Für alle, die die Aktion noch nicht kennen, gibt es alle Infos hier.



Montag, 13. Februar 2017

Zwillinge in Action in "Esst euer Eis auf, sonst gibts keine Pommes" von Katja Zimmerman

Der Titel von "Esst euer Eis auf, sonst gibts keine Pommes" von Katja Zimmermann hat mich sofort angesprochen, weil ich ihn einfach unglaublich witzig fand und neugierig wurde, was das Buch so bereit hält. Auch wenn ich selbst noch keine Kinder habe, oder gerade deswegen, ist es doch immer mal wieder schön, ein paar witzige Anekdoten über das Muttersein zu lesen.

Erschienen ist das Taschenbuch im Januar im Ullstein Verlag.

Worum geht's?


"Schwanger mit Zwillingen! Katja Zimmermann kann ihr Glück kaum fassen. Bald werden sie und ihre Jugendliebe eine richtige Traumfamilie sein. Bis Jonas ihr den folgenschweren Satz sagt: »Tut mir leid, das musst du ohne mich machen.« Seitdem schlägt sich Katja solo durchs Leben — mit Humor und Pragmatismus. Das »bisschen Haushalt«? Sieht die Wohnung halt aus wie nach Hurrikan Katrina. Selbstgekochter Babybrei? Es gibt doch Gläschen. Man muss schließlich Prioritäten setzen. Hauptsache, alle haben eine gute Zeit. Der Alltag mit Kindern ist zwar keine romantische Komödie, aber voller absurd-komischer Momente." (Quelle: Ullstein)

Samstag, 11. Februar 2017

Giftiges Wasser in "H2O - Das Sterben beginnt" von Ivo Pala

Schande auf mein Haupt! Dieses Buch stand schon seit Sommer bei mir ungelesen im Regal und ich ärgere mich sooo sehr, dass ich es nicht schon viel früher in die Hand genommen habe, denn so viel vorweg: Es hat sich zu einem richtigen Pageturner entwickelt!

"H2O - Das Sterben beginnt" ist bereits 2014 bei blanvalet erschienen und als Taschenbuch und ebook erhältlich. Für mich war es das erste Buch von Ivo Pala, aber sicher nicht mein letztes!


Worum geht's?


"Eine bislang unbekannte Terrorgruppe verseucht ein Trinkwasserreservoir im Bayerischen Wald mit hoch radioaktivem Atommüll. Erste Opfer sterben an den Vergiftungen und die Bevölkerung gerät in Panik, denn weitere Anschläge sind bereits angekündigt, und niemand ist in der Lage, sämtliche Wasservorräte der Republik zu bewachen. Julian Berg von der Terrorabwehr und Dr. Alexander Kehlhausen vom Bundesamt für Strahlenschutz versuchen, den Ursprung des Giftmülls zu finden und so die Terroristen aufzuspüren. Da stellen diese eine aberwitzige Forderung." (Quelle: blanvalet)