Mittwoch, 29. März 2017

Blanvalet-SuB-Abbau #2: "Verliebt, verlobt, vergiftet" von Lisa Witasek

Und weiter geht es mit meinem Blanvalet-SuB-Abbau, diesmal mit dem ältesten Exemplar :)
"Verliebt, verlobt, vergiftet" von Lisa Witasek ist bereits 1998 bei Blanvalet erschienen. Aber keine Sorge, es hat jetzt nicht fast 20 Jahre auf meinem SuB geschlummert, ich habe es mir mal auf dem Flohmarkt geschnappt :D

Mittlerweile ist es gar nicht mehr im Programm des Verlags. Wer es also lesen will, bekommt es nur noch gebraucht, zum Beispiel über Amazon Marketplace... Aber so viel sei verraten: Es lohnt sich meiner Meinung nach überhaupt nicht.

Worum geht's?


"Anna Maria hat einen Schwur geleitet: Nie mehr will sie die Geliebte eines verheirateten Mannes sein. Die einzige Lösung ihres Problems ist, selbst zu heiraten. Aber dann hat Engelbert, ihr Auserwählter, ein "außereheliches Interesse". Frisch geschieden und in eine heiße Affäre verstrickt, begegnet Anna Maria dem Mann mit den fünf Antworten auf alle Fragen des Lebens..." (Klappentext)


Laaaaangweilig!!!


Hm, dieses Buch fällt mir wirklich schwer zu rezensieren, denn es konnte mich gar nicht überzeugen.
Ich bin richtig schlecht reingekommen. Obwohl das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben ist, weiß man am Anfang gar nicht, um was es überhaupt geht und wie die Protagonistin zu wem steht. Eine sehr schwierige Ausgangssituation...

Schwierigkeiten hatte ich auch beim Schreibstil. Oft wird das Subjekt vom Satz einfach weggelassen, zum Beispiel "Gehe zur Haustür". Dadurch wirkt alles sehr abgehakt und holprig, es hat sich also nicht wirklich flüssig lesen lassen.

Dann hat mir einfach der rote Faden gefehlt. Erst der eine Mann, dann der andere, dann kommt der dritte. Irgendwie war alles sehr schwammig und eins geht ins andere über. Man erkennt nicht, was wirklich wichtig ist, denn Prioritäten werden gar nicht gesetzt.

Ich hatte gehofft, dass das Buch vor Witz sprüht und man mit der Protagonistin mitfiebert. Das ist nicht der Fall. Denn von einem heiteren Frauenroman erwarte ich definitiv etwas anderes. Anna Maria war mir richtig unsympathisch, ihre Art ist naiv und trotzdem berechnend. Keine, die man als Freundin haben möchte.

Alles in allem kann ich das Buch gar nicht empfehlen. Langweilig, durcheinander und ein schlechter Schreibstil reichen nicht für mehr als einen Stern.

Eure

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